Tafelläden


Lebensmittelspenden

Amtsblatt: 18/2022

Tafelläden unterstützen!

Im Idealfall wirft der Handel nicht verkauftes frisches Obst und Gemüse oder andere Produkte (wie z. B. Milch, Butter etc), die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, stehen nicht in den Müll, sondern gibt diese an die zahlreichen Tafelläden in Deutschland weiter. Die Schwäbische Tafel führt seit 1995 diese ehrenamtliche Aufgabe aus und betreibt drei Läden im Stadtgebiet. Wir als CDU-Gemeinderatsfraktion bedanken uns recht herzlich für das außerordentliche und wichtige Engagement von zahlreichen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Händlern, die seit Jahren Spenden leisten, um dieses Projekt durchzuführen.

Die Folgen der hohen Inflation und der Ausbruch des Ukraine-Kriegs spüren derzeit auch die Tafelläden, denn seit Wochen ist die Anzahl der Kundinnen und Kunden signifikant angestiegen. Gleichzeitig sind die Lebensmittelspenden - insbesondere bei Waren wie Nudeln, Reis, Salzstangen, Salz, Duschgel und auch Windeln - in den vergangenen Wochen gesunken.

„Es ist deshalb wichtig, eine schnelle Lösung zu finden, um die fehlenden Lebensmittelspenden aus Industrie und Handel in den Tafelläden kurzfristig zu kompensieren. Gerade im Hinblick auf den laufenden Preisanstieg müssen wir den berechtigten Bürgerinnen und Bürger eine kostengünstige Möglichkeit geben, an nachhaltige Lebensmittel zu kommen, um eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu erhalten“, so Stadträtin Iris Ripsam.  

Tafelläden müssen sich selbst tragen, das bedeutet, sämtliche Kosten müssen eigenständig finanziert werden. Aus diesem Grund kann der Kostenanstieg nicht so leicht ohne Spenden kompensiert werden. Daher sind die Träger auf Spenden aus der Gesellschaft angewiesen, in finanzieller sowie materieller Sicht. Im Hinblick auf die derzeitige Situation rufen wir deshalb zur Unterstützung auf.

„Um die Notwendigkeit zu unterstreichen, haben wir deshalb beantragt, zum einen zu prüfen, ob der Oberbürgermeister einen Aufruf oder eine Werbekampagne zur Lebensmittelspende an Tafelläden machen kann. Zum anderen, inwiefern die Landeshauptstadt einen Beitrag zur Unterstützung leisten kann. Wir denken hier z. B. an Lebensmittelspenden aus den Kantinen der Stadt oder an die Versorgung mit Ware aus Werkstätten von Menschen mit Behinderungen“, so betont Iris Ripsam.

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