Wirkungsanalysen


Jugend und Soziales

Symbolbild für eine Wirkungsanalyse

Credits Bild: Mit Hilfe von KI erstellt

Antrag: Referate Jugend und Bildung sowie Soziales, Gesundheit und Integration wirksamer und effizienter gestalten

Mit dem Transformationsprozess „Soziale Infrastruktur der Zukunft“ hat die Landeshauptstadt Stuttgart einen wichtigen strategischen Prozess angestoßen, um die sozialen Angebote – in den Bereichen Jugendhilfe sowie Soziales – zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Einbindung einer externen Begleitung ist dabei ausdrücklich zu begrüßen, da sie eine systematische Analyse und Bewertung bestehender Strukturen ermöglicht.

Unabhängig vom weiteren Verlauf dieses Prozesses halten wir es für sinnvoll, bereits frühzeitig eigene inhaltliche Ansätze und Überlegungen zur Weiterentwicklung der Angebotsstrukturen in die politische Diskussion einzubringen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie vorhandene Mittel noch gezielter und wirksamer eingesetzt werden können. Dies setzt voraus, dass Angebote künftig stärker an ihrer tatsächlichen Wirkung gemessen werden und dass Zielerreichung, Effizienz und Mitteleinsatz transparenter und vergleichbarer werden.

Ein wesentlicher Baustein hierfür ist die Weiterentwicklung der Steuerungs- und Controllinggrundlagen. Perspektivisch sollte es möglich sein, einen strukturierten und möglichst standardisierten Überblick darüber zu erhalten, welche Angebote in welchem Umfang finanziert werden, welche Ziele damit verfolgt werden und welche Ergebnisse erzielt werden – idealerweise so aufbereitet, dass diese Informationen schnell, belastbar und vergleichbar („auf Knopfdruck“) zur Verfügung stehen.

Nur auf dieser Grundlage können fundierte fachliche und finanzpolitische Entscheidungen getroffen, Prioritäten gesetzt und bestehende Strukturen zielgerichtet weiterentwickelt werden.

Die beantragte Berichterstattung soll dazu dienen, diese Ansätze frühzeitig zu diskutieren und in den laufenden Transformationsprozess einzuspeisen.

Wir beantragen, über die nachfolgenden Fragestellungen entsprechend der fachlichen Zuständigkeit im Jugendhilfeausschuss sowie im Sozial- und Gesundheitsausschuss noch im Jahr 2026 zu berichten.

1.) Welche Ansätze zur stärkeren Wirkungsorientierung bei Angeboten der Referate Jugend und Bildung sowie Soziales, Gesundheit und Integration verfolgt werden können und inwieweit hierfür verbindliche Wirkungsanalysen sowie standardisierte Kennzahlen – beispielsweise finanzieller Aufwand pro Fall, Zeitaufwand pro Fall sowie, soweit messbar, prognostizierter und tatsächlich erreichter Nutzen – eingeführt werden können.

2.) Wie kann die Mittelverwendung in den Referaten Jugend und Bildung sowie Soziales, Gesundheit und Integration künftig stärker an tatsächlich erreichten Ergebnissen ausgerichtet werden, inwieweit können hierbei erfolgsabhängige Finanzierungsbestandteile stärker berücksichtigt werden und anhand welcher standardisierten Kennzahlen sowie messbaren Kriterien können Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der eingesetzten Mittel bewertet werden?

3.) Wie können bestehende Angebots- und Verwaltungsstrukturen der Referate Jugend und Bildung sowie Soziales, Gesundheit und Integration – sowohl bei freien Trägern als auch innerhalb der Verwaltung – systematisch überprüft, weiterentwickelt und in integrierte Steuerungs- und Controllingsysteme eingebunden werden, sodass Leistungen, Kosten, Auslastung, Finanzierung, Zeitaufwand, Zielerreichung und weitere geeignete Kennzahlen transparent, vergleichbar und möglichst standardisiert ausgewertet sowie für politische Entscheidungen effizient nutzbar gemacht werden können?

Antragssteller: Dr. Klaus Nopper / Beate Bulle-Schmid / Isabelle Weichselgartner / Bianka Durst / Anita von Brühl

Hashtags: #jugend #soziales #wirkungsanalyse #sparen #JetztHandeln #politik #cdu #StuttgartCity #benztown #stuttgart

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (53,2 KiB)

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